News / Presse
Arena-Event mit internationalem Publikum
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- Kategorie: News
- Erstellt am Freitag, 01. Juni 2012 12:00
- Geschrieben von Albrecht Weber
... Spitzenerlöse für Spitzeneber
Am 26. April fand die diesjährige Eliteauktion der German Genetic-Gruppe statt. Neben zahlreichen nationalen Zucht- und Besamungsorganisationen konnten Delegationen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien und Österreich begrüßt werden. Insgesamt wurden 37 Spitzeneber aus 11 Zuchtbetrieben präsentiert, die ein exzellentes Leistungsniveau vorweisen konnten.
Ältere Gruppe
Der Spitzenvererber CHIKO von der Besamungsstation Abstetterhof konnte seine exzellente Exterieur- und Leistungsvererbung abermals unter Beweis stellen. Aus ihm wurde der Spitzeneber der älteren Gruppe gezogen. Die Nummer 19 aus der Zucht Schwarz präsentierte ein fehlerfreies Exterieur und wurde für 3.200 Euro von der GFS in Ascheberg erworben.
Der Spitzeneber der älteren Gruppe aus der Zucht von Alfred und Uta Schwarz, Aglasterhausen
Vom Zuchtbetrieb Lefting in Borken wurde ein Sohn des leistungsstarken Bestandsebers DUCK vorgestellt. Der reinerbig stressressistente Eber zeigt bei sehr günstigen Zunahmen eine überragende Fleischfülle. Dieser Eber wechselte zum Tageshöchstpreis von 4.700 Euro an die französische Besamungsstation CIA du Perche, die seit mehreren Jahren die German Piétrain-Genetik in Frankreich vertritt.
Katalog-Nummer 10 mit Vertretern der französichen Besamungsstation CIA du Perche
Vom gleichen Zuchtbetrieb wurde ein linienmäßig interessanter UFO-Sohn aufgetrieben. Der gestreckte und leistungsstarke Jungeber wechselte für 2.500 Euro an die GFS. Mit einer überragenden Muskelfülle präsentierte sich die Katalognummer 13 aus der Zucht Müller in Leuterstal. Der Eber wurde für 3.000 Euro von der Schweineherdbuchzucht Schleswig-Holstein erworben.
EBOLI-Nachzucht
Mit insgesamt 7 Söhnen stellte die Nachzucht des Topgenetik-Vererbers das größte Kontingent an der Eliteauktion. Die gesamte Genealogie zeichnet sich durch vitale und leistungsstarke Nachzucht aus, die sich durch minimale Anomalienfrequenzen und sehr günstige Fleischbeschaffenheitsmerkmale etabliert hat. In der älteren Gruppe wurde aus EBOLI der 1b- und 1c-Preisträger entwickelt. Die Katalognummer 15 aus der Zucht der Familie Hermann in Nellingen verfügt neben günstigen Mastleistungsergebnissen über eine hervorragende Fleischfülle. Der bestens entwickelte Eber wurde für die Besamungsstation Abstetterhof erworben. Der 1a-Preisträger in der mittleren Gruppe wurde vom Zuchtbetrieb Sommer in Unterhof vorgestellt. Der leistungsstarke Jungeber wechselte wie sein Wurfbruder an die Besamungsstation Killingen. In der jüngeren Gruppe wurde vom Betrieb Lohr der 1c-Preisträger gestellt. Der typvolle Jungeber erzielte in der Eigenleistungsprüfung über 800 g Lebenstagszunahmen und konnte aufgrund seiner harmonischen Erscheinung überzeugen. Vom gleichen Zuchtbetrieb wurden mit den Wurfbrüdern 45 und 645 sehr massige Fleischeber präsentiert. Ersterer wurde von der spanischen Partnerorganisation GPiéB Badia S.L. erworben, der zweite wechselte an die GFS in Ascheberg. Die gesamte EBOLI-Kollektion präsentierte sich in dem angestrebten Leistungstyp.
Der 1a-Sieger aus der mittleren Gruppe, gezüchtet von Manfred Sommer in Dielheim
Ein TITUS-Sohn aus der Zucht Sommer errang den 1b-Preis in der mittleren Gruppe. Ausgestattet mit einem großen Rahmen und überdurchschnittlicher Länge, zeigt der Eber eine sehr gute Muskelfülle und den gewünschten Typ. Der hoffnungsvolle Jungeber wechselte für 2.400 Euro an die Besamungsstation Weser-Ems. Vom Zuchtbetrieb Schwarz kam ein voll bemuskelter NN-Eber. Der Sohn des Bestandsebers MULTIS ist breit angelegt und mit einer sehr guten Schinkenbemuskelung ausgestattet. Der Eber wurde von der Schweineherdbuchzucht Schleswig-Holstein für 3.300 Euro angekauft. Vom Zuchtbetrieb Wichert in Oberdischingen wurde ein langgestreckter und bestens bemuskelter WALLUR-Sohn präsentiert. Der wachstumsstarke Jungeber, der aus einer INODORUS-Genealogie stammt, wurde für die Besamungsstation Abstetterhof erworben. Mit idealen Leistungsdaten ausgestattet, wurde vom Zuchtbetrieb Schick in Kirchbierlingen ein CHESTER-Sohn vorgestellt. Aus der Zucht Weber in Streichental wurde als Nummer 39 ein MALIMO-Sohn präsentiert, der sich insbesondere durch seine Länge und seine Trockenheit empfiehlt.
Katalog-Nummer 39 aus der Zucht von Eckhard Weber in Streichental
Topgenetik von MUSKATOR
Der Spitzenvererber MUSKATOR, der auf der Besamungsstation Herbertingen steht, konnte seine Vererbungsleistung mit einer Gruppe exzellenter Söhne unter Beweis stellen. So wurde in der mittleren Altersgruppe ein bestens bemuskelter Eber aus der Zucht Hermann in Nellingen mit dem 1c-Preis prämiert. Der Typeber wurde zum Gebot von 3.000 Euro der Besamungsstation Gleisdorf in Österreich zugeschlagen. Ein bestens entwickelter MUSKATOR-Sohn aus der Zucht Sommer wechselte für 2.800 Euro ebenfalls nach Bethen. Mit einem überragenden Wurf aus einer bewährten Verpaarung konnte die Zucht Lohr aufwarten. Die 3 Brüder 49, 50 und 550 zeigten neben Eleganz und Trockenheit beste Leistungsdaten und einen hervorragenden Typ. Die Nummer 49, die den 1a-Preis in der jungen Gruppe errang, wechselte für 4.200 Euro an die Besamungsstation Bethen, die Nummer 50 für 4.100 Euro an den hessischen Zuchtbetrieb Albert Höppel und die 550 ebenfalls an die Besamungsstation Bethen.
Wilhelm Willoh und Johannes Korfhage freunden sich mit dem Eber Nr. 49 an, ...
... den sie für ihre Besamungsstation in Bethen ersteigert haben.
Junge Gruppe mit leistungsstarken Ebern
Ein sehr eleganter Sohn des Bestandsebers VESUV wurde vom Zuchtbetrieb Weber vorgestellt. Der rahmige und trockene Jungeber entstammt einer interessanten Verpaarung und wurde für 3.100 Euro von der Besamungsstation Ascheberg erworben. Ein sehr junger MALIMO-Sohn aus der Zucht Schwarz wurde von der Besamungsstation Göttingen ersteigert. Aus der gleichen Zuchtstätte wurde ein MULTIS-Sohn mit mittlerem Rahmen und einer überragenden Muskelfülle präsentiert. Der reinerbig stressresistente Eber bewies eindrücklich, dass die Stresssanierung der Rasse keinen Widerspruch zur Fleischfülle darstellt. Der Eber ging an die Besamungsstation Neustadt/Aisch. Der jüngste Eber der Veranstaltung, ein langer und trockener TITUS-Sohn aus der Zucht Lohr wurde vom Verband niederösterreicher Schweinezüchter angekauft.
Deutsche Landrasse
Im Rahmen der Landrassekollektion konnten vier sehr gute Vertreter der Rasse präsentiert werden. Den 1a-Preis errang ein mit Idealnoten bewerteter BECCAREL-Sohn vom Basiszuchtbetrieb Benz in Bingen.
Der Spitzeneber der Deutschen Landrasse aus dem Zuchtbetrieb Klaus und Philipp Benz in Bingen
Der trockene Typeber zeigt eine durchschnittliche Fleischfülle und, in Verbindung mit einer hervorragenden Gesäugeanlage, ein fehlerfreies Fundament. Der Topeber wurde für 2.600 Euro für die Besamungsstation Abstetterhof erworben.
Aus einer überaus fruchtbaren Mutter wurde ein BILANZ-Sohn vom Zuchtbetrieb Lohr gezogen. Der mit besten Leistungsdaten ausgestattete Eber wurde vom Verband niederösterreicher Schweinezüchter für 2.800 Euro erworben. Vom Zuchtbetrieb Kremling in Waigolshausen wurde der 1c-Preisträger gestellt. Der rahmige Eber, der sich durch mit einem sehr kräftigen Röhrbein und einem guten Typ präsentierte, ging für 2.300 Euro an 1die GFS.
Die präsentierte Kollektion verdeutlichte in hohem Maß den züchterischen Standard der German Genetic-Zuchtprogramme. Die konsequente Umsetzung der Zuchtprogramme in den Zuchtbetrieben erzielt Spitzentiere, die nicht nur im Rahmen solcher Veranstaltungen honoriert werden. Sowohl die Zuchtbetriebe als auch die Käufer der Tiere zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung und der Qualität der Tiere sehr zufrieden. Von den 37 präsentierten Ebern wurden 26 außerhalb des Zuchtverbandes vermarktet.






