German Genetic ehrt Horst Müller, Gründer der Schlacht- und Zerlegebetriebe der Müller-Gruppe, mit der Johann Zink-Medaille

Im Rahmen der am 21. Juni 2016 in Denkendorf stattgefundenen Mitgliederversammlung von German Genetic / Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e.V. (SZV) erhielt Herr Horst Müller die Johann Zink-Medaille. Gewürdigt wurden dabei seine Verdienste um den Aufbau der Müller-Gruppe und um die Sicherung der regionalen Produktion von Schweinefleisch in Süddeutschland von der Urproduktion in der Landwirtschaft bis hin zur Schlachtung, Zerlegung und Vermarktung.

v.l.n.r., Landwirtschaftsminister Peter Hauk, Hans-Benno Wichert, Horst Müller, Jörg Sauterv.l.n.r., Landwirtschaftsminister Peter Hauk, Hans-Benno Wichert, Horst Müller, Jörg Sauter

German Genetic / SZV hat diese Medaille ausgelobt, um Persönlichkeiten zu ehren, die sich um die Schweinezucht und -produktion, den ländlichen Raum und das Bauerntum verdient gemacht haben. Namensgeber der Medaille ist der im Jahr 2009 verstorbene langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident des Schweinezuchtverbandes.

Als engagierter und visionärer Unternehmer entwickelte Horst Müller aus einem von seinen Eltern im Jahre 1938 gegründeten Viehhandelsunternehmen in Pforzheim die heutige Müller-Gruppe mit ihren wichtigsten Standorten in Birkenfeld, Ulm, Bayreuth und Ingoldstadt. Heute schlachtet die Müller-Gruppe jährlich ca. 1,9 Mio Schweine (Nr. 5 in Deutschland) und ca. 300.000 Rinder (Nr. 4 in Deutschland). Die Müller-Gruppe spielt mit diesen Unternehmensdaten deutschlandweit und speziell in Süddeutschland eine sehr wichtige Rolle. Speziell am Standort Ulm erkannte Horst Müller die Wichtigkeit der Regionalität für Schweinefleisch sehr früh. So setzte die Müller-Gruppe konsequent auf süddeutsche Vermarktungswege von der Genetik bis hin zur Schlachtung. Heute führen die Kinder von Horst Müller die Geschicke des Unternehmens.

Hans-Benno Wichert, Präsident von German Genetic / SZV, betonte in seiner Laudatio, dass nach Herrn Gerd Sonnleitner im Jahr 2011, einem Vertreter des Verbandswesens, und nach Dr. Christian Hodapp im Jahr 2014, einem Vertreter aus dem Hause German Genetic, nun mit Horst Müller ganz bewusst eine Unternehmerpersönlichkeit und damit auch ein Vertreter der Wirtschaft ausgewählt wurde, der sich sowohl in seiner Persönlichkeit als auch in seinem strategischen Denken immer seiner regionalen Wurzeln und Verpflichtungen bewusst war und dies frühzeitig nicht als Hemmnis, sondern als Chance für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung unter Einbindung der regionalen Landwirtschaft begriffen hat.

SZV, 22.6.2016

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