Joachim Hauck mit der Johann Zink-Medaille ausgezeichnet

Schweinezuchtverband BW / German Genetic ehrt den Ministerialdirigent a. D. im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Im Rahmen der am 25. Juni 2019 in Denkendorf stattgefundenen Mitgliederversammlung von German Genetic / Schweinezuchtverband Baden-Württemberg (SZV) erhielt Herr Joachim Hauck, Ministerialdirigent a. D. im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, die Johann Zink-Medaille. Namensgeber dieser Medaille ist der im Jahr 2009 verstorbene langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident des Schweinezuchtverbandes.

 Johann Zink MedailleJohann Zink Medaille

Hans-Benno Wichert, Präsident von German Genetic / SZV, betonte in seiner Laudatio, dass nach Gerd Sonnleitner im Jahr 2011 als Vertreter des Berufsstandes, nach Dr. Christian Hodapp im Jahr 2014 als Vertreter aus dem Hause German Genetic und nach Horst Müller im Jahr 2016 als Vertreter der Wirtschaft nun mit Herrn Joachim Hauck ganz bewusst eine Persönlichkeit aus der Landwirtschaftsverwaltung geehrt wird.

 Übergabe der Johann Zink Medaille, Hans-Benno Wichert und Joachim Hauck (v.l.n.r.)Übergabe der Johann Zink Medaille, Hans-Benno Wichert und Joachim Hauck (v.l.n.r.)

Er würdigte dabei die Verdienste von Joachim Hauck um die bäuerliche Schweinezucht sowie sein Engagement für eine regionale Erzeugung von Schweinefleisch in Baden-Württemberg und für die heimische Landwirtschaft.

Unermüdlich und beispielhaft -so Wichert- setzte er sich während seiner gesamten Amtszeit von über 30 Jahren für den Erhalt und die Förderung der bäuerlichen Tier- und damit auch der Schweinezucht ein. Beispielhaft nannte der Präsident des Schweinezuchtverbandes dabei den Neubau der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg, die Etablierung einer neuen, modernen und vernetzten Beratungsstruktur für Praxisbetriebe sowie die Unterstützung des Schweinezuchtverbandes bei der Einführung und Etablierung der genomischen Selektion. Sein hohes fachliches Wissen, seine direkte und anpackende Persönlichkeit sowie seine Achtung vor dem bäuerlichen Berufsstand waren dabei seine Markenzeichen. Er sah immer über den Tellerrand hinaus und scheute keine unbequemen Wahrheiten. Er sah sich verpflichtet, den Sinn hinter Gesetzen und Verordnungen zu suchen und diesem gerecht zu werden. Reine Buchstabentreue war und ist ihm zuwider. Vielmehr sah er sich als Leiter der Abteilung Landwirtschaft im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg nicht als reiner Verwaltungsmann, sondern als „Macher“ im besten Sinne des Wortes und zwar immer zum Wohle und im Sinne einer bäuerlichen und familiengeführten Landwirtschaft.

26.6.2019 SZV/JS

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